Elektrotechnische Schäden - Elektrobrand

Elektrotechnische Schäden, rechtliche und versicherungstechnische Belange

"Wir lösen Ihre Probleme mit den Stromkreisen!"

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Jedes Jahr entstehen österreichweit ca. 3.000 Brände mit einem materiellen Schaden von mehr als 100 Mio. Euro und über 50 Toten.

Jeden Tag gibt es mehr als drei Stromunfälle | Brände in Österreich!
Jeden Tag muß ein Mensch nach einem Elektrounfall ins Spital!
Jede Woche stirbt ein Mensch durch einen Elektrounfall!
Jeden Tag entstehen rund 300.000 Euro Sachschaden!

Was wenige wissen:

Als „Betreiber“ einer Elektroanlage, also als Mieter oder Eigentümer, sind Sie für die Instandhaltung Ihrer Elektroanlage verantwortlich und haften für alle Schäden, die aus dem nicht ordnungsgemäßen Zustand Ihrer Anlage entstehen. Im Schadensfall müssen Sie gegenüber der Versicherung bzw. vor Gericht beweisen, dass die Elektroanlagen vorschriftsmäßig installiert und gewartet wurden und Sie nicht fahrlässig gehandelt haben.

Die Innungen der Elektrotechniker und das Kuratorium für Elektrotechnik empfehlen daher, vor Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrages unbedingt auf einen ELEKTRO-CHECK zu bestehen bzw. die Vorlage eines aktuellen Elektro-Befundes samt Anlagenbuch vom befugten Elektrotechniker zu fordern. Sollte kein E-Befund vorhanden sein fragen Sie uns nach einem E-Check!

Die häufigsten Ursachen für Elektrounfälle und -brände sind Anlagen- und Gerätemängel, sowie Leichtsinn und Unwissenheit der Menschen im Umgang mit Strom. Kaputte Elektrogeräte, gefährliche Stromschläge, hohe Reparaturkosten und leider auch Hausbrände mit hohen Sach- und Personenschäden sind allzu oft die Folgen.

ElektroAnlagen altern!

Für den Laien sind viele Mängel gar nicht erkennbar.

Abgesehen davon, daß viele Anlagen von vornherein nicht den Standards entsprechen, sind viele dem steigenden Bedarf nicht gewachsen. Vergleichen Sie doch einfach den Lebensstandard in den siebziger Jahren mit dem seit der Jahrtausendwende, viele Elektrogeräte die heute zum Standard gehören, waren damals noch gar nicht vorstellbar.

Wohnen Sie in einer Altbauwohnung? Dies kann mitunter sehr gefährlich sein und böse enden, denn gerade hier lauern viele Gefahren in veralteten Elektroanlagen.

Werden die Wände Ihrer Wohnung heiss, obwohl die Heizung nicht in Betrieb ist, wenn Sie fernsehen und parallel dazu Ihre E-Mails am Computer prüfen, während Sie die Zimmerbeleuchtung eingeschalten haben?

Dann haben Sie garantiert eine "brandgefährliche " Anlage aus alten Zeiten, wo man pro Zimmer einen Verbrauch von einigen wenigen 100 Watt rechnete.

Je nach Baujahr finden sich hier sogar noch die mittlerweile streng verbotenen stoffummantelten Zinnkabeln, die ungeordnet in der Wand verlaufen, offene nicht isolierte Schraubsicherungen an der Wand, keine oder die verbotene, berühmt-gefährliche "Wasserleitungserdung", und dergleichen mehr mit extremem Gefährdungspotenzial für Sie und Ihre Umwelt!

Auch Elektroinstallationen - Steckdosen, Kabel, Schalter, Leitungen, Verteiler und sogar FI-Schalter - können altersschwach werden. Mit der Zeit entstehen korrosive Schäden z.B. durch porösen oder kaputten Kunststoff, Überhitzung oder Verklebung der Leitungen und Feuchtigkeit.

Nur weil eine Anlage funktioniert, heißt das noch lange nicht, daß sie auch den Vorschriften entspricht.

Elektrotechnik Wöhry empfiehlt, jede Elektroanlage grundsätzlich alle fünf bis zehn Jahre überprüfen zu lassen.
Fragen Sie uns nach einem ELEKTRO-CHECK unter Tel. 01/914 14 14.

Schutzengel Fehlerstrom Schutzschalter (FI)

Untersuchungen - ein Feldversuch der Landesinnung der Elektrotechniker Burgenland - ergeben, dass bezogen auf die 3,3 Millionen Privathaushalte Österreichs rund 495.000 FI-Schutzschalter defekt und damit brand- und lebensgefährlich sind! Demnach sind rund 15% aller verbauten FI-Schalter defekt.

In den betroffenen Haushalten besteht - unbemerkt! - latente Brand- und Lebensgefahr!

Mit diesen Zahlen wird die elementare Bedeutung des regelmäßigen FI-Tests für die Sicherheit der Menschen deutlich.

Er ist ein ultimativer Schutzengel und kann der Brandursache Nr.1, sowie dem Tod duch Stromschlag in Nullkommanichts vorbeugen.

Wenn der FI-Schalter funktioniert, kann eigentlich kein Brand mehr elektrisch gezündet werden.

Denn im Ernstfall schaltet er den Strom der ganzen Anlage in Sekundenbruchteilen ab.

Schaltet der FI-Schalter bei der mechanischen Prüfung - durch Druck auf den Testknopf - den Strom nicht augenblicklich ab, besteht Brand- und Lebensgefahr. Er ist vermutlich korrodiert und muss sofort von einem unserer Elektrotechniker ausgetauscht werden.

Sie können den FI-Schutzschalter in Ihrem Verteilerkasten auf seine rein mechanische Tauglichkeit überprüfen, indem Sie einfach den beschriebenen Prüfknopf drücken und schauen, ob der FI-Schalter blitzschnell den Strom im ganzen Wohnbereich abschaltet.

Dadurch fallen natürlich sämtliche strombetriebenen Geräte kurzfristig aus und Sie müssen die einzelnen Uhren von Herd, DVD-Player etc. wieder neu stellen. Das ist zwar lästig, kann aber Ihr Leben retten!

Warum also die Sommer- bzw. Winterzeit-Umstellung nicht gleich mit einem FI-Check verbinden?

Der regelmässige manuelle FI-Test per Knopfdruck hilft korrosive Schäden zu verhindern bzw. zu erkennen und die Schaltmechanik intakt zu halten, sie können jedoch nicht erkennen ob der FI-Schutzschalter auch innerhalb der vorgeschriebenen Normen (Fehlstromstärke, Schaltzeit, etc.) reagiert.

Deshalb ist es sinnvoll, den FI-Schalter, sowie die restliche Anlage von unseren befugten Elektrotechnikern im Rahmen eines ELEKTRO-CHECKS mindestens alle fünf bis zehn Jahre auf ihre Funktion prüfen zu lassen.